Die Stiftung

 

Die überparteiliche Theodor-Heuss-Preis-Stiftung e. V. wurde 1964 nach dem Tode des ersten Bundespräsidenten gegründet, um in Erinnerung an seine Persönlichkeit und sein politisches Lebenswerk Beispiele für demokratisches Engagement, Zivilcourage und Einsatz für die Stärkung und Weiterentwicklung der Demokratie auszuzeichnen und damit „auf etwas hinzuweisen, was in unserer Demokratie getan und gestaltet werden muss, ohne dass es bereits vollendet ist” (Carl Friedrich v. Weizsäcker, 1965).

 

Zu den Gründern gehörten neben Hildegard Hamm-Brücher und seinem Sohn Ernst Ludwig Heuss, Alfred Machionini, Helmut Becker, Carl Zuckmayer, die Nobelpreisträger Werner Heisenberg, Adolf Butenandt und Otto Hahn sowie viele weitere Freunde und Förderer.

 

Nach der Gründung 1964 in München wurde 1985 der Sitz der Stiftung von München nach Stuttgart verlegt und der Name in „Theodor-Heuss-Stiftung zur Förderung der politischen Bildung und Kultur e.V.” geändert. Ab 1991 nahm die Theodor-Heuss-Stiftung e.V. ihre Aufgaben in ganz Deutschland und im europäischen Kontext wahr. Damit die von den Gründungsmitgliedern gestellte Aufgabe auch weiterhin langfristig und generationenübergreifend geleistet werden kann, wurde der Verein am 30. Januar 2009 unter dem Vorsitz von Ludwig Theodor Heuss in eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts überführt.

 

Die Theodor Heuss Stiftung will die Erinnerung an die Persönlichkeit und das Lebenswerk von Theodor Heuss lebendig halten und dazu beitragen, dass in Deutschland und Europa demokratische Traditionen und Werte entstehen und sich entwickeln können. Sie will immer wieder von neuem die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen, von unserer Freiheit den rechten Gebrauch zu machen, und die Verantwortung dafür bei allen stärken. Sie fördert vorbildliches demokratisches Verhalten, ungewöhnliche Zivilcourage und beispielhaften Einsatz für das Gemeinwohl.

 

Sie will die Entwicklung der Demokratie kritisch begleiten, positive Entwicklungen fördern, Fehlentwicklungen aufzeigen und an ihrer Korrektur mitwirken, demokratisches Engagement der Bürger ermutigen sowie ein offenes Forum für alle Grundfragen des demokratischen Zusammenlebens sein.

 

Die Stiftung verwirklicht ihre Zwecke insbesondere durch die alljährliche Verleihung des Theodor Heuss Preises und der Theodor Heuss Medaillen an Einzelpersonen oder Personengruppen, die sich im Sinne der Ziele der Stiftung besonders verdient gemacht haben.

 

Zum 50. Jubiläum 2015 wurde die Theodor Heuss Medaille von Prof. Karl Ulrich Nuss, der bereits 1971 das Kopfrelief des ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss für das Zwei-Mark-Stück entwarf, neugestaltet.

Prof. Dr. Ludwig Theodor Heuss, Vorsitzender des Vorstands Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, stv. Vorsitzende Cem Özdemir MdB Prof. Dr. Rupprecht Podszun Gabriele Müller-Trimbusch Dr. Stefan Kaufmann MdB Bürgermeisterin Isabel Fezer Alexander Emmrich, Schatzmeister Prof. Dr. Wolfgang Schuster

Vorstand

Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich für die Stiftung tätig.

 

Mitglieder des Vorstands (Stand Januar 2019):

 

Prof. Dr. Ludwig Theodor Heuss, Vorsitzender
Bundesministerin a.D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, stv. Vorsitzende
Alexander Emmrich, Schatzmeister

 

Bürgermeisterin Isabel Fezer (berufen durch Oberbürgermeister Fritz Kuhn)
Ministerialdirigent Florian Hassler
(berufen durch Ministerpräsident Winfried Kretschmann)
Dr. Stefan Kaufmann MdB
Bürgermeisterin a.D. Gabriele Müller-Trimbusch
Cem Özdemir MdB
Prof. Dr. Rupprecht Podszun
Prof. Dr. Wolfgang Schuster

 

Prof. Dr. Gesine Schwan, Vorsitzende des Kuratoriums Dr. Reni Maltschew, Stv. Vorsitzende Gerhart R. Baum Dr. Jürgen Morlock und Dr. Klaus von Trotha (Mitte und rechts) Dr. Valeska Huber Prof. Dr. Gesine Schwan, Vorsitzende des Kuratoriums Dr. Klaus von Trotha (Mitte) Dr. Stefan Kaufmann MdB Anetta Kahane Dr. Mathias von Bismarck-Osten Carola von Braun Dr. Thomas Hertfelder Dr. Jan Hofmann

Kuratorium

Die Mitglieder des Kuratoriums sind ehrenamtlich für die Stiftung tätig und werden vom Vorstand bestellt.

 

Kuratoriumsmitglieder (Stand Januar 2019):

 

Prof. Dr. Gesine Schwan, Vorsitzende
Dr. Reni Maltschew, stv. Vorsitzende

Gerhart R. Baum, Dr. Matthias von Bismarck-Osten, Carola von Braun, Prof. Dr. Claus Dierksmeier, Dr. Pia Gerber, Christel Grünenwald, Florian Hamm, Dr. Thomas Hertfelder, David Heuss, Dr. Jan Hofmann, Dr. Valeska Huber, Anetta Kahane, Rolf Kieser, Armin Friedrich Knauer, Sabine Krüger, Dr. Constanze Kurz, Hans Leyendecker, Prof. Dr. Jürgen Morlok, Prof. Dr. Ulrich Raulff, Henriette Reker, Michael Theurer MdB, Dr. Klaus von Trotha, Roger de Weck, Cornelius Winter, Elke Wollenschläger, Dr. Jana Wüstenhagen

Ludwig Theodor Heuss

Über die Aufgabe der Theodor Heuss Stiftung

S. Leutheusser-Schnarrenberger

über das Zeitzeugenprojekt

Hildegard Hamm-Brücher

über das Zeitzeugenprojekt

Hildegard Hamm-Brücher

über Theodor Heuss

über die Stiftungsgründung

Über Bürgerbeteiligung

Über Demokratiepolitik

Richard von Weizsäcker

über Theodor Heuss


über Demokratiepolitik

Jutta Limbach

über Theodor Heuss

über die Theodor Heuss Stiftung

über Demokratiepolitik

Hans Jochen Vogel

über Theodor Heuss

über die Theodor Heuss Stiftung

über Demokratiepolitik

Gesine Schwan

über Theodor Heuss

über die Theodor Heuss Stiftung

Hermann Rudolph

über Theodor Heuss

über die Theodor Heuss Stiftung

über Demokratiepolitik

Bundespräsident Theodor Heuss

 

 

1884

31.1. Geburt in Brackenheim/Württemberg

1890

Umzug nach Heilbronn

1892

Eintritt in das Karlsgymnasium, Abitur 1902

1902

Studium der Nationalökonomie und Neuphilologie an der Universität München, erste Begegnung mit Friedrich Naumann

1905

Promotion bei Lujo Brentano in München mit einer Dissertation zum Thema „Weinbau und Weingärtnerstand in Heilbronn a.N.“; Eintritt in die Redaktion von Friedrich Naumanns Zeitschrift “Die Hilfe” in Berlin (bis 1912), erste Begegnung mit Elly Knapp

1907

Übernahme des politischen Ressorts der Zeitschrift “Die Hilfe”, erster erfolgreicher Reichstagswahlkampf für Friedrich Naumann in Heilbronn

1908

11.4. Hochzeit mit Elly Knapp (Trauung durch Albert Schweitzer)

1910 

5.8. Geburt des Sohnes Ernst Ludwig Heuss

1912   

Chefredaktion der “Neckar-Zeitung” in Heilbronn (bis 1917), erfolglose Kandidatur für den württembergischen Landtag

1913 

Redakteur der Kulturzeitschrift “März” (bis 1917)

1918 

Mitglied der Geschäftsführung des Deutschen Werkbundes in Berlin (hauptamtlich bis 1921), Schriftleiter der Zeitschrift “Deutsche Politik” (bis 1922), Beginn der politischen Arbeit für die Deutsche Demokratische Partei (DDP)

1919  

Wahl zum Bezirksverordneten in Schöneberg/Berlin, gleichzeitig Mitarbeiter der “Vossischen Zeitung” und der “Frankfurter Zeitung”

1920  

Dozent an der Deutschen Hochschule für Politik in Berlin (bis 1925)

1922 

Schriftleiter der Zeitschrift “Die Deutsche Nation” (bis 1925)

1924 

Wahl in den Deutschen Reichstag als Abgeordneter der Deutschen Demokratischen Partei (DDP), Eintritt in den Vorstand des Deutschen Werkbundes

1925 

Wahl zum 1. Vorsitzenden des Schutzverbandes deutscher Schriftsteller (Rücktritt 1926)

1928  

Verlust des Mandates bei den Wahlen zum Deutschen Reichstag

1930  

Wiederwahl in den Deutschen Reichstag als Abgeordneter der Deutschen Staatspartei (Umbildung der DDP in die Deutsche Staatspartei (DStP))

1932 

Verlust des Mandates bei den Wahlen zum Deutschen Reichstag

1933 

Herausgeber der Zeitschrift „Die Hilfe“, Wahl in den Reichstag, Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz, Verbrennung zweier Bücher von Theodor Heuss, Verlust seines Reichstagsmandates und seiner Dozentur an der Deutschen Hochschule für Politik, Rücktritt vom Vorstand des Deutschen Werkbundes

1936

Publikationsverbot, Ausscheiden aus der Redaktion und Herausgeberschaft der Zeitschrift “Die Hilfe”

1937 bis 1942

Veröffentlichungen der Biographien über Friedrich Naumann, Hans Poelzig, Anton Dohrn, Justus von Liebig

1943  

Flucht aus Berlin und Übersiedlung nach Heidelberg im Oktober

1945 

Lizenzträger der “Rhein-Neckarzeitung” in Heidelberg (bis Ende 1949), “Kultminister” des Landes Württemberg-Baden, Umzug nach Stuttgart

1946  

6.1. Gründung der DVP für Württemberg-Baden in Stuttgart, Wahl in den Vorstand

18.3. Rede vor dem Kulturbund in Berlin zur demokratischen Erneuerung Deutschlands,

30.6. Mitglied der Verfassungsgebenden Versammlung des Landtags

28.9. Vorsitzender der DVP in der amerikanischen Zone,

24. 11. Wahl in den 1. Landtag von Württemberg-Baden, freiwilliger Verzicht auf das Ministeramt

1947   

Zeugenaussage vor dem Untersuchungsausschuss des württemberg-badischen Landtags zum „Ermächtigungsgesetz“, Wahl zum Vorsitzenden der Demokratischen Partei Deutschlands (zusammen mit Wilhelm Külz), Teilnahme am Kongress der Liberalen Weltunion in Oxford

1948  

Ernennung zum Honorarprofessor für politische Wissenschaften an der TH Stuttgart,

1.9. Abgeordneter des Parlamentarischen Rates in Bonn

12.12. Wahl zum Vorsitzenden der in Heppenheim gegründeten Freien Demokratischen Partei

1949 

23.5. Teilnahme an der Verkündigung des Grundgesetzes,

14.8. Wahl zum Abgeordneten des ersten Deutschen Bundestags in Bonn,

12.9. Wahl zum ersten Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung in Bonn

1952   

19.7. Tod von Elly Heuss-Knapp

 

1954

17.7. Wiederwahl zum Bundespräsidenten

8.11. erster offizieller Staatsbesuch eines ausländischen Staatsoberhaupts in der Bundesrepublik Deutschland durch den äthiopischen Kaiser Haile Selassie I.

1956  

Staatsbesuch in Griechenland

1957

Staatsbesuch in der Türkei

1958  

Staatsbesuche in den USA und Großbritannien

1959  

12.9. Ende der Amtszeit als Bundespräsident (die Anerkennung für sein Wirken war so groß, dass überlegt wurde, eine Änderung des Grundgesetzes herbeizuführen und damit eine 3. Amtszeit für ihn zu erwirken. Dies lehnte Theodor Heuss ab.), Umzug nach Stuttgart in den Feuerbacherweg 46, Würdigung seiner Lebensleistung mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

1960   

Reisen nach Frankreich, Israel und Indien

1963  

12.12. Theodor Heuss stirbt in seinem Haus in Stuttgart und wird am 17.12. mit einem Staatsbegräbnis auf dem Stuttgarter Waldfriedhof beigesetzt

Nachruf anlässlich der Trauerfeier am 6. November 2009 in Basel

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger,
stv. Vorsitzende der Theodor Heuss Stiftung

<br/<

Lieber Herr Dr. Heuss,
liebe Familie Heuss,
sehr geehrte Trauergemeinde,

 

im Namen der Theodor Heuss Stiftung insbesondere meiner Kollegen im Vorstand und im Kuratorium möchte ich Ihnen meine große Anteilnahme zum Tod Ihrer Mutter, Schwiegermutter und Großmutter aussprechen.

 

In großer Trauer und voller Dankbarkeit nehmen wir heute Abschied von Ursula Heuss.

Ursula Heuss hat die Theodor Heuss Stiftung seit ihrer Gründung vor 45 Jahren begleitet, unterstützt und geprägt. Zu Beginn tat sie dies an der Seite ihres Mannes, Ernst Ludwig Heuss, und nach dessen frühen Tod, war sie es, die die Verbindung zur Stiftung aufrechterhielt. Sie wurde Mitglied im Kuratorium, später im Vorstand – wo sie sogar zeitweise die Position des Schatzmeisters innehatte -, und sie war Gründungsmitglied im Vorstand des Freundeskreises.

 

Von eher bescheidenen Rahmenbedingungen ausgehend, konnte sich die Stiftung über die Jahrzehnte zu einer nicht mehr hinweg zu denkenden Institution des Denkanstosses für Zukunft entwickelt.

 

Nicht nur uns Gremienmitgliedern, vielen, die sie im Rahmen der Theodor Heuss Preisverleihungen oder Kolloquien kennen lernten, war sie eine geschätzte Gesprächspartnerin. Mit ihrer Jugendlichkeit, ihrem lebhaften Interesse für das Gesellschaftliche und Politische und mit ihrer Persönlichkeit und menschlichen Wärme hat sie uns beeindruckt und sie machte dabei immer deutlich, auf was es ihr besonders ankam: die erlebte Vergangenheit als Prägung.

 

Anders als so oft bei den materiellen oder geistigen Erben berühmter Vorfahren hat Ursula Heuss ihr Leben nicht in den Schatten ihrer hochangesehenen Mutter, nicht in den Schatten ihres berühmten Schwiegervaters und nicht in den Schatten ihrer allseits geliebten und geachteten Schwiegermutter gestellt.

 

Im Gegenteil, Ursula Heuss hat ihre Lebensaufgabe darin gesehen, das von den Vorfahren angezündete Licht der Freiheit, der Humanität und der Brüderlichkeit vor dem Erlöschen zu bewahren und an die folgenden Generationen, an die Nachwelt, an uns alle weiterzutragen.

 

Trotz der in früher Jugend erlebten unerbittlichen Verfolgung durch die Schergen des Nazi-Regimes, die ihr im Alter von nur fünfzehn Jahren die fürsorgliche, geliebte Mutter raubten und ermordeten.

 

Trotz der damit unvermeidbar verbundenen tiefen seelischen Verletzungen und traumatischen Erfahrungen tat die gebildete, charmante Frau dies mit ernster Akribie, jedoch unprätentiös, ohne Pathos und ohne Anzeichen von Verbitterung.

 

Ja sie tat es mit einer selbstbewussten Selbstverständlichkeit und Liebenswürdigkeit, der sich niemand, der ihr je begegnete zu entziehen vermochte.

 

So habe ich auch die gleichermaßen empathische wie sympathische Ursula Heuss in den vielen Jahren erlebt, wenn ich in meiner Eigenschaft als Kuratoriumsmitglied oder stellvertretende Vorsitzende der Theodor Heuss Stiftung oder bei anderen meist gemeinnützigen Anlässen Gelegenheit hatte, ihr zu begegnen, mit ihr zu sprechen.

 

Und immer wieder war es auch sie, die an den wichtigsten Aspekt der Stiftung – der im Tagesgeschäft vielleicht zuweilen unterzugehen drohte – erinnerte: die Persönlichkeit und das Lebenswerk von Theodor Heuss als Glücksfall für die Bundesrepublik Deutschland und als Dreh- und Angelpunkt der Stiftung.

 

Sie hat entscheidend die Themen der Preisverleihungen geprägt. Wie Schutz von Minderheiten, Menschenrechtestärkung, Bildung als Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

Nie wieder Unterdrückung und Aufstehen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.

Bis heute ist ihr Haus in Basel der einzige Ort, an dem sich alle frühen Unterlagen der Theodor Heuss Stiftung befinden. Und nicht zuletzt ist es ihr großes Verdienst, dass der persönliche Nachlass des 1. Bundespräsidenten und ihres Schwiegervaters – von der Privatkorrespondenz bis hin zum Mobiliar – so umfangreich vorhanden ist und auch den nachfolgenden Generationen zu wissenschaftlichen Untersuchungen und Forschungen zugänglich gemacht werden kann.

Sie war es, die sich von Anbeginn kontinuierlich für die Arbeit der Stiftung eingesetzt hat und sie dabei für so wichtig hielt, dass sie sie in den vergangenen Jahren sehr stark finanziell unterstützte.

 

Mit Ihrer Großzügigkeit und Weitsicht hatte sie eine Vorreiterrolle. Sie hat das Weiter-Bestehen der Stiftung ermöglicht, oder kurz gesagt: Ohne Ursula Heuss gäbe es heute diese Theodor Heuss Stiftung nicht. Nicht nur dafür werden wir uns immer dankbar an sie erinnern.

 

Ich trauere mit Ihnen, liebe Familie Heuss, um eine überaus wertvolle Frau, vor deren Lebensleistung, aufrechter Gesinnung und Großzügigkeit ich mich in Hochachtung verneige.

Wir werden sie sehr vermissen.

 

Jubiläumszeitung

Zu unserem 50. Jubiläum haben wir eine eine kleine Schrift herausgegeben, mit der wir die letzten Jahre Revue passieren lassen möchten.

Hier der link zum pdf

Jubiläumszeitung

Diashow zum 50. Jubiläum

Diashow zum 50. Jubiläum – Weiterleitung auf Vimeo

Diashow zum 50. Jubiläum – Weiterleitung auf Vimeo

Satzung der Theodor Heuss Stiftung

Satzung der Theodor Heuss Stiftung 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Theodor Heuss Foundation

The supra-partisan Theodor Heuss Foundation was initiated in 1964 after the death of the first Federal President by Hildegard Hamm-Brücher, his son, Ernst Ludwig Heuss, and a circle of friends of Theodor Heuss, with the aim of distinguishing examples for democratic engagement, civic courage and commitment for the strengthening and developing democracy in memory of his personality and his political life’s work. As Carl Friedrich v. Weizsäcker pointed out in 1965, the Theodor Heuss Prize was meant “to turn attention to something which, in our democracy, has to be done and to be developed without being already completed.”

 

Theodor Heuss was not only instrumental in creating the Basic Constitutional Law and not only did he shape the beginning of our democratic culture by the quality of his way of administrating his office. Throughout his whole life and work he has set an example of democratic-liberal attitude and civic responsibility. »Democracy and liberty are not only words, they are life-shaping values.«.

 

The Theodor Heuss Foundation wants to keep alive the memory of the personality and the life work of Theodor Heuss and to contribute to the development of democratic traditions and values in Germany and Europe.

 

The Foundation wants to point out time and again the manifold possibilities of making the right use of our liberties and of strengthening every single person’s responsibility. It promotes exemplary democratic behaviour, outstanding civic courage and model commitment for the public weal.

 

With the annual awarding of the Theodor Heuss Prize the Foundation has from the beginning endeavoured to create also public awareness about important political and social developments at an early stage by the honouring of civic initiative and civic courage. By this, issues and prize-holders chosen by it, have become a “democratic time signal”.